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Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 13:15
von steffi
Zoé beobachtet nun etwas angeekelt, wie der Waschbär an Vlads Hosenbein emporklettert und schließlich in seiner Hosentasche herumschnüffelt. Zumindest sieht es für Zoé so aus, obwohl sie scherzhaft sagt, das Tier wolle ihn bestehlen. Doch der Vampir erkennt ganz richtig, dass das kleine Tier tatsächlich sehr zielstrebig vorgeht. Als es plötzlich im Nackenfell gepackt wird, keckert der Waschbär wieder leise vor sich hin. Als sich Vlad dann kurz bei Zoé entschuldigt, sieht diese ihn ziemlich verwundert an. Was hat er denn jetzt bitteschön mit diesem Tier vor? Als er sich tatsächlich mit dem Waschbären zu unterhalten scheint, muss Zoé kurz lachen, beschließt dann aber, erstmal abzuwarten. Wer weiß, was dem Vampir als nächstes einfällt. Der Waschbär erwiedert währenddessen den Blick des Vampirs und setzt einen beinahe sturen Blick auf, der aber etwas verwundert wird, als er erzählt, dass er die "Gestaltwandler" sehr bewundern würde. Dann stellt er sich auch bei dem Tier vor und setzt es anschließend wieder auf dem Fußboden ab. Als er sagt, dass er gerne mit ihr reden würde (denn bei dem Waschbären handelt es sich um ein weibliches Tier), sieht das kleine Tier ihn weiterhin an, bevor es in Richtung Einkaufsstraße davonhuscht. Als sich Vlad dann wieder an Zoé wendet, sieht man ihr deutlich an, dass sie sich sehr beherrschen muss, nicht loszulachen. "Schon gut... Das ist vollkommen normal. Ich kenne viele Leute,die mit Waschbären sprechen.", meint sie dann ironisch.

Verfasst: Do 3. Aug 2017, 13:15
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Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 14:11
von Vlad Dracul
Vlad versucht Zoé und ihren verwunderten Blick nun zu ignorieren, als er mit dem Waschbären spricht. Doch einfach ist das nicht, die junge Frau lacht einmal sogar kurz. Und irgendwie kann er das ja auch verstehen. Er muss wirklich sehr lächerlich aussehen. Der Waschbär erwidert seinen Blick nun etwas stur und Vlad muss grinsen. "Du scheinst noch jung zu sein." vermutet er leise. Er bemerkt den verwunderten Blick des Tieres, als er erzählt, dass er Gestaltwandler bewundern würde, doch sagen tut er dazu erst einmal nichts. Das würde einfach besser gehen, von Angesicht zu Angesicht. Das Tier schaut ihn nun weiterhin an, bevor es in Richtung Einkaufsstraße davonhuscht. Eine wirkliche Antwort hat er nicht bekommen, doch das ist auch nicht nötig. Der Gestaltwandler wird ihn finden, wenn er mit ihm sprechen möchte. Und wenn nicht...dann nicht. Als sich Vlad nun wieder Zoé zuwendet, bemerkt er, dass sie kurz davor ist, laut loszulachen. Vlad grinst nun auf ihre ironischen Worte. "Lach ruhig. Lach mich ruhig aus." fordert er sie nun weiterhin grinsend heraus. "Ich spreche nicht jeden Tag mit Waschbären, falls du das jetzt denkst. Auch mit anderen Tieren nicht." versucht er nun, diese doch sehr merkwürdige Situation zu erklären, bevor er wieder neben Zoé tritt und den Arm um ihre Hüfte legt. Dabei schaut er sie herausfordernd an. "Ups..." macht er leise, da er sie doch nicht anfassen sollte, ohne sich vorher die Hände zu waschen.

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 17:59
von steffi
Als Vlad meint, dass der Waschbär noch jung sein muss, sieht ihn dieser recht nachdenklich an, versteht er doch nicht ganz, woher er das weiß. Doch auch das kleine Tier ist sich sicher, dass es besser ist, wenn sie von Angesicht zu Angesicht miteinander sprechen- und genau das hat der Gestaltwandler auch vor. Als sich Vlad nun wieder Zoé zuwendet und sie auffordert, dass sie ihn ruhig auslachen kann, kann sie tatsächlich nicht mehr an sich halten und lacht leise. Vlad erklärt ihr nun, dass er nicht jeden Tag mit Waschbären oder anderen Tieren sprechen würde. "Nicht? Das sah aber ganz danach aus.", erwiedert die junge Frau dann amüsiert. Als er dann zu ihr geht und einen Arm um ihre Hüfte legt, sieht sie ihn kurz angeekelt an. "Oh, Vlad. Musste das jetzt sein? Du hast dieses Tier auch noch hochgenommen und ich wette, deine Hände riechen jetzt danach.", vermutet Zoé dann.

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 18:31
von Vlad Dracul
Als Zoé ihn nun tatsächlich auslacht, schaut Vlad sie amüsiert grinsend an. Sie meint nun, dass es aber doch so ausgesehen hätte, als würde er jeden Tag mit irgendwelchen Tieren sprechen, worauf der Vampir leicht mit den Schultern zuckt. "Ich mag Tiere." spricht er nun auch das offensichtliche aus. "Ich wollte nur sicher gehen, dass der Waschbär nicht schwerer verletzt ist." Nachdem er Zoé nun doch berührt hat, schaut sie ihn kurz angeekelt an, worauf der Vampir wieder grinst. "Ja, es musste gerade sein." erwidert er auch amüsiert, bevor er auch tatsächlich an seiner Hand riecht, um zu prüfen, ob sie tatsächlich nach dem Wildtier riecht. Vlad zuckt wieder kurz mit den Schultern. "Ja, tatsächlich." bestätigt er leise. "Aber nicht so schlimm. Du müsstest mich mal riechen, wenn ich von meinen Wölfen komme..." Der Vampir entfernt seinen Arm aber jetzt doch von Zoés Taille und geht einfach so neben ihr her.

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 20:42
von steffi
Da Vlad ihr einfach amüsiert beim Lachen zusieht, lacht Zoé einfach noch etwas weiter. Dann meint er aber, er würde Tiere mögen und dass er nur sichergehen wollte, dass der Waschbär nicht schwer verletzt ist. "Also dachtest du, du fragst einfach mal nach. Ja, ich verstehe schon...", erwiedert Zoé kurz nickend. Dass er sie aufgrund ihres angeekelten Gesichtsausdrucks wieder angrinst, bemerkt die junge Frau natürlich, versucht aber, es zu ignorieren. Er riecht dann auch tatsächlich an seiner Hand und stellt fest, dass er wirklich nach diesem Tier riecht. "Oh, nein, danke.", meint sie dann, als er meint, sie müsse ihn mal riechen, nachdem er bei seinen Wölfen war. Nun nimmt er seinen Arm aber wieder von ihrer Taille und geht einfach neben ihr her, während sie sich allmählich dem Ende der Gasse nähern. Dort können sie in etwas Entfernung auch schon das Hotel sehen- und den jungen Waschbären, der dort auf einer Mauer sitzt und sich offenbar ein wenig ausruht.

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Mo 7. Aug 2017, 18:14
von Amelia Forbes
Nach nur wenigen Minuten Fußmarsch (dank einigen Abkürzungen) erreicht Amy wieder die Straße vor dem Hotel. Dort setzt sie sich auf die Mauer, dort, wo sie bereits als Waschbär gesessen hatte. Gedankenverloren beobachtet sie die hektisch umherlaufenden Menschen, während ihre Hand an dem Amulett spielt, welches sie um den Hals trägt. Insgeheim ist sie doch ein wenig aufgeregt und neugierig auf den Mann, der sich ihr als "Vlad Dracul" vorgestellt hat. Ihm war recht schnell klar, was sie ist und er scheint auch Andere ihrer Art zu kennen. Also wartet sie auf ihn, auch wenn sie eventuell recht lange warten muss.

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Di 8. Aug 2017, 15:18
von Vlad Dracul
Vlad ist selbst erschrocken darüber, wie schwer es ihm fällt, jetzt zu gehen. Doch genau aus diesem Grund ist es genau das Richtige. Er lächelt Zoé noch einmal an, dann geht er schließlich aus der Tür heraus und schließt sie hinter sich. Draußen lehnt er sich kurz an die Wand und atmet einmal tief durch. Dann richtet er den Mantel und geht zu den Fahrstühlen hinüber. Kurz vor dem bereits offen stehenden Fahrstuhl geht er aber doch zu den Treppen und geht diese recht eilig hinunter. In der Empfangshalle geht der Vampir wieder zu dem jungen Hotelangestellten und bezahlt schließlich für eine Nacht das Zimmer. Er geht nun weiterhin recht eilig aus dem Hotel hinaus und die Treppe hinunter. Am Ende der Treppe bemerkt er nun, genau dort, wo der Waschbär saß, eine junge Frau und sofort bleibt er neben ihr stehen. "Oh, Ihr seid es." spricht er sie nun lächelnd an. "Ich wusste nicht, dass Ihr hier auf mich warten würdet."

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Di 8. Aug 2017, 18:00
von Amelia Forbes
Nachdem Vlad nach draußen gegangen ist, trinkt Zoé zuerst ihren Champagner aus und hat vor, danach in den Whirlpool zu gehen. Und wahrscheinlich wird sie tatsächlich über Nacht in dem Hotelzimmer bleiben. Draußen bemerkt Amy erst, als sie angesprochen ist, dass der Mann von vorhin wieder aus dem Hotel gekommen ist- und das schneller, als sie erwartet hätte. Also war es ganz gut, dass sie sich so beeilt hat. Sie sieht nun auch zu Vlad und lächelt ebenfalls. "Hallo.", erwiedert sie zuerst lediglich, da sie seine Ansprache doch ein wenig durcheinanderbringt. Schließlich steht sie aber von ihrem Platz auf und streckt Vlad ihre Hand entgegen. "Ich bin Amy.", stellt sie sich ihm dann vor, denn immerhin kennt sie seinen Namen schon. "Ich bin einfach hierher zurückgekommen, weil ich nicht gewusst hätte, wo ich Sie sonst suchen soll. Und... ähm... Ich wollte Sie nicht beklauen, also schon, aber es war nicht so gemeint.", erzählt sie ihm dann, noch immer lächelnd.

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Di 8. Aug 2017, 18:11
von Vlad Dracul
Vlad beobachtet nun, wie die junge Frau aufsteht und ihm ihre Hand entgegenstreckt. Sie stellt sich ihm auch als "Amy" vor. Vlad ergreift die Hand natürlich lächelnd. "Ich bin Vlad Dracul." stellt er sich abermals vor. Sie erklärt ihm nun, dass sie hierher zurück gekommen ist, weil sie nicht wusste, wie sie ihn sonst hätte finden sollen und sagt ihm dann weiterhin, dass sie ihn zwar tatsächlich bestehlen wollte, es aber nicht so gemeint war. Vlad lacht daraufhin leise, was auch seine spitzen Eckzähne kurz aufblitzen lässt. "Es tat Euch erst leid, als Ihr meinen Namen gehört habt." erinnert er Amy nun. "Ihr solltet das nicht mehr tun und Eure Gabe nicht so verschwenden." rät er der jungen Frau nun noch, bevor er vorsichtig seine Hand auf ihren Rücken legt. "Entschuldigt bitte meine Eile, doch ich muss mit meiner Frau sprechen, sofort." erklärt der Vampir nun. "Wenn Ihr mögt, könnt Ihr mich ein Stückchen auf meinem Weg begleiten. Ich muss vorne zu der Confiserie, eine Straße weiter."

Re: Die Straßen Londons

BeitragVerfasst: Di 8. Aug 2017, 21:48
von Amelia Forbes
Als sich der Mann ihr abermals mit "Vlad Dracul" vorstellt, nickt Amy kurz und fühlt sich im ersten Moment wieder ziemlich veralbert. Doch seltsamerweise kommt ihr der Mann gar nicht vor, als würde er scherzen. Dann lacht er leise auf seine Worte und sie kann einen Augenblick lang spitze Eckzähne erkennen, worauf sich Amys Augen ein wenig weiten. Der Mann erinnert sie jetzt daran, dass es ihr erst Leid getan hat, als sie seinen Namen gehört hat und sie antwortet ihm, obwohl sie zuvor noch etwas ganz anderes sagen wollte. "Es tat mir mehr Leid, dass ich erwischt wurde.", gibt sie leise zu, bevor sie, als er ihr den Rat gibt, nicht mehr zu stehlen, kurz den Kopf schüttelt. "Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll. Mich will niemand einstellen und wenn, dann stelle ich mich zu ungeschickt an.", erklärt sie ihm kurz, bevor sie zu Vlad sieht, als sie seine Hand auf ihrem Rücken spürt. Er erklärt ihr dann, dass er nun zu seiner Frau muss, sie ihn aber ein Stückchen begleiten kann. Er muss nur eine Straße weiter, erklärt er ihr weiter. Wieder nickt Amy, bevor sie eine Frage stellt, die ihr schon lange auf der Zunge liegt. "Sie... kennen Andere wie mich?", fragt sie zuerst leise, bevor sie einfach weiterplappert. "Ich kenne niemanden, der so ist wie ich und ich weiß auch nicht, wo das so plötzlich herkam. Es scheint wohl nicht vererbbar zu sein, zumindest waren meine Eltern... naja... Menschen. Und ich kann das auch noch nicht schon immer." Amy wundert nun ein wenig, wie gut es tut, einfach darüber zu reden, mit jemandem darüber reden zu können.