Harrison Milton




Harrison Milton

Beitragvon steffi » Mo 9. Apr 2018, 07:51

Name: Harrison Milton

Alter: Harrison ist 35 Jahre alt

Beruf: Nachdem Harrison seine erste Ausbildung abgebrochen hat, hat er eine Ausbildung zum Fitnesstrainer gemacht, auch wenn seine Frau Meadow regelmäßig behauptet, er sei Imker. Zwar beschäftigt er sich mit der Imkerei, doch dies ist eher ein etwas ungewöhnliches Hobby von ihm.

Familie/ Herkunft: Harrison ist mit 3 jüngeren Schwestern in London aufgewachsen, zu denen er auch heute noch einen guten Kontakt hat. Auch zu seinen Eltern, die mittlerweile in Kanada leben, trifft er sich regelmäßig.

Aussehen: Harrison hat einen eher kräftigen Körperbau, doch bei weitem nicht so, wie man es bei seinem Beruf vielleicht erwarten würde.

Charakter: Er hat einen eher unkomplizierten Charakter, zumindest auf „den ersten Blick“, denn wenn man ihn näher kennenlernt, wird man recht schnell feststellen, dass er ein paar Probleme „mit sich herumschleppt“ und einen sehr schwachen Willen hat. Leuten gegenüber, die er mag, ist er sehr treu und würde diese niemals verraten.

Vorlieben: Harrison hat seltsamerweise sehr viel für Bienen übrig. Es fasziniert ihn, dass in einem Bienenstock jedes einzelne Tier seine Aufgabe hat und sie diese akribisch befolgen. Außerdem tratscht er meistens sehr gerne mit Meadow über irgendwelche Leute.

Abneigungen: Wenn es etwas gibt, das Harrison überhaupt nicht leiden kann, dann ist es Ungerechtigkeit. Ansonsten ist es schwer, ihn wirklich zu verärgern.

Vorgeschichte: Als Harrison geboren wurde, hatte er das Glück, dass sich seine beiden Eltern um ihn kümmern konnten. Doch dieses Glück hatte auch seine Schattenseiten, da sich seine Familie dadurch, dass sein Vater plötzlich arbeitslos wurde, nicht viel leisten konnte. Was sie zum Leben benötigten, bekamen sie von der Familie seiner Mutter. Bis zu seiner Schulzeit machte dem Jungen die Armut seiner Familie nie etwas aus, er verbrachte sowieso die meiste Zeit draußen, „untersuchte“ die vielen Seitenstraßen und Gassen in der Nähe seines Zuhauses oder aber er nahm einen weiteren Weg in Kauf und verbrachte den ganzen Tag im Hampstead Heath- Park, wo er die verschiedensten Bäume erklomm und ab und zu sogar versuchte zu angeln. Dass er bei diesen Unternehmungen meist alleine war, störte ihn nur selten. Nachdem seine erste Schwester geboren wurde, besuchte er den Park immer seltener, da er sich häufig um das kleine Mädchen kümmerte. Und erstmals sprach er wirklich viel mit seinen Eltern und diese gaben ihm einen sehr schönen Rat mit auf den Weg: Egal, was Andere sagten – er solle so bleiben, wie er ist.
Er wusste damals nicht, dass sie ihm diesen Ratschlag durchaus mit einem Hintergedanken gaben, denn immerhin sollte er bald die Schule besuchen. Die Schulzeit war schwer für den Jungen, da die anderen Kinder doch leider sehr an materiellen Dingen interessiert waren und sie setzten offenbar voraus, dass er einige Dinge besaß, wenn er mit ihnen reden wollte. Natürlich besaß Harrsion diese Dinge nicht und so entwickelte sich der einst so fröhliche Junge zu einem Außenseiter und schließlich stellte er fest, das er einfach anders als die anderen Jungen war, mit Mädchen hatte er sich sowieso immer besser verstanden, für Jungen stattdessen interessierte er sich sogar noch mehr als die Mädchen in seinem Alter. In dieser für ihn sehr schweren Zeit wurde seine zweite Schwester geboren, bei der er sich ebenfalls bemühte, so viel bei allem mitzuhelfen, wie ihm möglich war. Wenn Harrison heute zurückblickt, verging seine Schulzeit eigentlich sehr schnell und da sein Vater einen Job in einer Apotheke gefunden hatte, ließ er sich dazu überreden, eine Ausbildung als PKA (Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter) zu beginnen. Zu Beginn der Ausbildung lernte er Meadow kennen, der er direkt am ersten Tag erzählte, dass er seine Ausbildung wahrscheinlich gar nicht beenden würde. Stattdessen, so erzählte er ihr, wollte er viel lieber Imker werden. Meadow lachte ihn zwar wegen seinem seltsamen Wunsch aus, riet ihm aber, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, dass er mit seinen Eltern darüber sprechen sollte. Diese würden ihn doch bestimmt verstehen. Harrison kämpfte etwa ein halbes Jahr lang mit sich. Sollte er seinen Eltern wirklich sagen, dass er offenbar den falschen Ausbildungsberuf gewählt hatte? Nachdem er immer weniger von dem verstand, was er in seiner Ausbildung lernte und Meadow von seiner Homosexualität erzählt hatte, beschloss er, mit seinen Eltern zu reden- über die Ausbildung und darüber, dass sie von ihm wohl niemals Enkelkinder erwarten durften. Das Gespräch verlief verblüffend gut, doch er führte mit seinem Vater ein langes Gespräch über seinen eigentlichen Berufswunsch. Er fragte seinen Sohn, wie viele Leute er kennen würde, die tatsächlich von der Imkerei leben konnten und ob es nicht sinnvoller wäre, dies als Hobby zu nehmen. Mehrere Tage sprach er mit Meadow über dieses Thema und darüber, dass er seine Ausbildung abbrechen würde, sobald er eine Entscheidung getroffen hatte. Und wenige Tage später traf er den Entschluss, auf den Rat seines Vaters zu hören und stattdessen eine Ausbildung zum Fitnesstrainer zu machen, da er ja sehr gerne Sport machte und in diesem Beruf hatte er auch viel Kontakt zu anderen Menschen, den er doch häufig vermisste. Auch während seiner Ausbildung traf er sich regelmäßig mit Meadow und nachdem Harrison die Abschlussprüfung bestanden hatte, beschloss er, dass es nun an der Zeit war, auf eigenen Beinen zu stehen und auszuziehen. Doch die erneute, sehr späte Schwangerschaft seiner Mutter machte ihm vorläufig einen Strich durch die Rechnung. Seine dritte kleine Schwester kam mit dem Down-Syndrom auf die Welt und so unterstützte der mittlerweile 21-Jährige seine Mutter im Haushalt und machte das erste- und vermutlich auch letzte Mal- die Erfahrung, zwei pubertäre Mädchen dazu zu bringen, ihre Hausaufgaben zu machen. Als seine jüngste Schwester drei Jahre alt war, setzte Harrison seine Pläne durch und zog aus. Seine Großmutter lieh ihm das Geld, welches er für den Kauf eines kleinen Häuschens benötigte, was er ihr regelmäßig abbezahlt. Es war einfach praktisch unmöglich, eine Mietwohnung mit Garten zu finden und ohne Garten gab es für ihn auch keine Bienen. Kaum hatte er sich in seinem kleinen Häuschen eingelebt, da kam wieder jemand mit einer schlechten Neuigkeit daher. Meadow hatte erfahren, dass sie Hautkrebs hat und da es ihr so schlecht ging und sie große Angst davor hatte, alleine zu sterben, traf Harrison den Entschluss, sie zu heiraten, sollten sie beide mit 30 Jahren noch Singles sein und zu seiner eigenen Überraschung stimmte seine Freundin zu. Viel passierte nicht in den nächsten Jahren. Harrison wurde in dem Fitnessstudio, in dem er bisher nur als Aushilfe arbeitete, fest angestellt und von seinem ersten Gehalt kaufte er sich seine erste Bienenkolonie. Zwar haben ihn die Tiere gerade in der Anfangszeit beinahe lächerlich häufig gestochen, doch gerade das hat Harrison dazu gebracht, sich noch mehr über die Bienen zu informieren und mittlerweile wird er so gut wie gar nicht mehr gestochen. Das einzige, was er in dieser Zeit tat (außer zu arbeiten und sich um seine Bienen zu kümmern) war es, Meadow bei ihren vielen Arztbesuchen unterstützend zur Seite zu stehen. Aufgrund dieser Aufgabe verpasste er es, seine Eltern vor einem großen Fehler zu warnen, den sie machten. Sie beschlossen, seine jüngste Schwester in ein Heim zu geben und nach Kanada auszuwandern. Und so kam es auch, dass er, wenn auch hauptsächlich aus Trotz, seinen Plan in die Tat umsetzte und Meadow mit 30 Jahren zu heiraten. Mittlerweile war sie wieder gesund, doch hatte durch ihre Krankheit eine große Scheu vor der Sonne und vor Berührungen entwickelt, doch zu diesem Zeitpunkt war Harrison der Meinung, dass gerade ihre Angst vor Berührungen sowieso völlig egal sei, da er mit Frauen sowieso nichts anfangen konnte, obwohl Meadow mit den Jahren immer wieder Versuche unternahm- und zweimal hatte sie sogar Erfolg. Mittlerweile hat sich das etwas exzentrische „Paar“ an das Zusammenleben gewöhnt, doch Harrison hat immer häufiger Zweifel, ob das alles nicht ein einziger großer Fehler war, denn mit der Entscheidung, seine beste Freundin zu heiraten, hat er sich selbst doch zu einem großen Teil aufgegeben.

Avatarperson: Billy Eichner

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