Re: Morganas Loft über ihrem Laden
von Vlad Dracul » Mo 19. Sep 2016, 12:33
Vlad bemerkt den anderen Vampir in diesem Moment gar nicht richtig. Seine Aufmerksamkeit liegt komplett auf den Verletzungen des Wolfes. "Es war ein großer Wolf, der dich angegriffen hat." analysiert Vlad nun. "Nicht alt, aber sehr kräftig." Er sieht Finjus nun mit einem lobenden Lächeln im Gesicht an. "Du hast dich gut gewehrt, mein Junge. Er wollte dich töten." Nun erzählt ihm Sanguini aber, dass der Wolf von Morgana Katzenfutter und Leckerlies bekommen hat und leise lacht er nun. "Da hat es meine kleine Tochter wieder zu gut gemeint." Mit amüsiertem Grinsen schaut er kurz zum Wolf, der leise geseufzt hat. "Aber nein, es ist nicht schlimm. Es ist nicht so eine Narkose, wie Ihr es vom Menschen kennt." erklärt er Sanguini nun. Vlad hat seinen Blick nun wieder die ganze Zeit auf den Wolf gerichtet, als Sanguini nach den Handtüchern fragt. "Ja, eines könnt Ihr mir geben, bitte." bestätigt er Sanguini nun. Nun fällt ihm auf, dass der Wolf offenbar wütend auf den anderen Vampir zeigt, weil dieser wohl beinahe etwas heruntergeworfen hätte, und Vlad dreht sich zu Sanguini um. Sein Blick fällt sofort auf das kleine Fläschchen, das der andere Vampir auf der Badewanne abgestellt hat. Seine Augen weiten sich erschrocken. Er greift danach, doch beide Hände zittern. "Woher habt Ihr..." beginnt er flüsternd, dann bemerkt er den zweifelhaften Zustand seiner Hände. Vlad schließt die Augen und atmet ein paar Mal tief ein und aus. Als er die Hand nun erneut nach der Tinktur ausstreckt, ist sie ganz ruhig. Als Vlad sie dann zwischen den Fingern hat, schießt ihm ein Bild in den Kopf, ein Bild, das so stark und so mächtig ist, dass Sanguini es Dank seiner Gabe auch sehen wird. Er wird einen Vampir sehen, gutaussehend mit langem schwarzem Haar, der von einem sehr großen Werwolf nahezu in Stücke gerissen wird. Seine Todesschreie dringen in die Ohren der beiden Vampire. Vlad hat beide Hände zu Fäusten geballt, das Fläschchen sicher in einer davon. Nun schlägt er sich beide Fäuste an die Stirn, um diese Bilder und besonders diese Schreie zu vertreiben. Der ältere Vampir hat Schweiß auf der Stirn und wirkt etwas benommen, als er sich nun nach hinten an die Badewanne lehnt, um nicht umzufallen. Wenn er den Kopf nun etwas hebt, wird Sanguini sehen, dass ihm Blut aus der Nase läuft.