Re: Die Straßen Londons
von Amelia Forbes » Di 8. Aug 2017, 21:48
Als sich der Mann ihr abermals mit "Vlad Dracul" vorstellt, nickt Amy kurz und fühlt sich im ersten Moment wieder ziemlich veralbert. Doch seltsamerweise kommt ihr der Mann gar nicht vor, als würde er scherzen. Dann lacht er leise auf seine Worte und sie kann einen Augenblick lang spitze Eckzähne erkennen, worauf sich Amys Augen ein wenig weiten. Der Mann erinnert sie jetzt daran, dass es ihr erst Leid getan hat, als sie seinen Namen gehört hat und sie antwortet ihm, obwohl sie zuvor noch etwas ganz anderes sagen wollte. "Es tat mir mehr Leid, dass ich erwischt wurde.", gibt sie leise zu, bevor sie, als er ihr den Rat gibt, nicht mehr zu stehlen, kurz den Kopf schüttelt. "Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll. Mich will niemand einstellen und wenn, dann stelle ich mich zu ungeschickt an.", erklärt sie ihm kurz, bevor sie zu Vlad sieht, als sie seine Hand auf ihrem Rücken spürt. Er erklärt ihr dann, dass er nun zu seiner Frau muss, sie ihn aber ein Stückchen begleiten kann. Er muss nur eine Straße weiter, erklärt er ihr weiter. Wieder nickt Amy, bevor sie eine Frage stellt, die ihr schon lange auf der Zunge liegt. "Sie... kennen Andere wie mich?", fragt sie zuerst leise, bevor sie einfach weiterplappert. "Ich kenne niemanden, der so ist wie ich und ich weiß auch nicht, wo das so plötzlich herkam. Es scheint wohl nicht vererbbar zu sein, zumindest waren meine Eltern... naja... Menschen. Und ich kann das auch noch nicht schon immer." Amy wundert nun ein wenig, wie gut es tut, einfach darüber zu reden, mit jemandem darüber reden zu können.