Re: Das "Clar de Luná"
von Sanguini Lucescu » So 31. Jul 2016, 08:30
"Nein, ich denke, er weiß es tatsächlich nicht. Er denkt wirklich, dass die Menschen noch Angst vor uns haben.", bestätigt Sanguini Morgana´s Vermutung. Auch Sanguini trinkt nun noch einen Schluck von dem Wein. Als er eine von Morgana´s Händen auf seinem Arm spürt, schaut er auf diese hinunter. Sie zittert, wirkt sehr nervös und fahrig und beinahe bekommt auch er ein wenig Angst vor den Fragen, die sie noch fragen möchte. Als die Vapirin dann ihre Fragen ausspricht, sind sie zwar nicht so schlimm wie erwartet, doch eine davon beantwortet er trotzdem nicht. "Ich spreche ungerne über mein Alter.", sagt er. DIe zweite Frage dagegen wird recht ausführlich beantwortet. "Als ich 17 Jahre alt war, sagte mir mein Vater, dass er ein Vampir ist. Er sagte außerdem, dass auch ich bald einer werden würde. Sein Plan war eigentlich, dass ich mit 18 Jahren verwandelt werde, doch meine Mutter sagte ihm, dass sie mit mir fortgeht, wenn sie merkt, dass er diese Möglickeit tatsächlich in Betracht zieht. Also hatte er keine Wahl. Er wartete, wartete auf das Unvermeidliche. Sie wurde langsam immer schwächer und schließlich, als ich 26 Jahre alt war, starb sie. Einer unserer Hausangestellten war es, der mich schließlich verwandelte. Mein Vater macht sich noch heute darüber lustig, dass ich damals eigentlich viel zu alt war, aber ich bin meiner Mutter dankbar, dass sie ihn gezwungen hat, zu warten. Ich bin viel herumgereist, habe viel gelernt und gesehen. Ich konnte mein Leben wirklich auskosten und habe wirklich in Saus und Braus gelebt. Als ich zurück nach Hause ging, war es damit vorbei." Als Sanguini mit seiner Erzählung endet, trinkt er noch einen weiteren Schluck Wein, stellt das Glas dann wieder ab und legt seine Hand auf Morgana´s Hand.