Als Evan nun scherzt, dass es ja schlimm gewesen sein muss, von einer Beziehung mit ihm zu träumen, lacht Kaya wieder laut und winkt mit einer Hand ab. "Ja, ging so." murmelt sie zuerst nur, bevor sie etwas mehr erzählt. "Du hattest ganz viele Hunde. Und noch mehr Pferde und sogar Kühe. Ich glaube, du warst ein Bauer." erzählt sie ihm nun. "Und ich musste in einem Bett aus Heu schlafen, wie Heidi. Und in meinem eigenen Zimmer, obwohl wir ein Paar waren. Es ist also nichts gelaufen, falls du dir das erhofft hast." Grinsend schaut sie nun zu Evan. Ihr Freund scherzt nun weiter, dass sie sich eine eigene Krankheit ausdenken sollte, weil er ja ihrer Meinung nach bereits eine Midlife- Crisis hätte. "Dann bin ich vielleicht in den Wechseljahren." vermutet sie dann scherzhaft. "Oder einfach nur echt blöd und unzufrieden im Moment." Kaya steht nun von ihrem Barhocker auf und geht zurück in die Küchennische, um noch einmal nach dem Reis zu sehen und ihn ein Mal umzurühren.
Evan hört Kaya nun zu, als sie etwas mehr von ihrem Traum erzählt. "Naja... beinahe so muss es dir ja auch vorkommen. In London siehst du ja nie Pferde, da muss es dir hier ja vorkommen, als seien hier hunderte. Kühe will ich allerdings nicht, ich fühle mich von den Schafen schon beobachtet genug.", erwiedert er schließlich und hat schon wieder vergessen (oder verdrängt), dass sie gerade noch ernsthaft miteinander gesprochen haben. Als sie erzählt, dass sie sogar in getrennten Zimmern geschlafen haben, zuckt Evan kurz mit den Schultern. "Na klar, wenn ich Bauer war, musste ich ja auch früh aufstehen.", findet er sogar eine Erklärung für ihre getrennten Zimmer. Kaya vermutet dann scherzhaft, dass sie in den Wechseljahren ist- oder auch nur blöd und unzufrieden, worauf Evan kurz lachen muss. "Mit der Diagnose musst du mal zum Arzt gehen: "Herr Doktor, ich bin blöd und unzufrieden." Wie der wohl guckt?", fragt er sich dann ernsthaft und denkt sogar kurz darüber nach, als Kaya zurück in die Küchennische geht, um den Reis umzurühren.
Kaya nickt nun eifrig. "Ein bisschen bist du schon ein Bauer, das stimmt." stimmt sie Evan nun auch lachend zu. "Aber kein richtiger, denn sonst hättest du Hühner und Kühe. Wie nennt man eigentlich so etwas, was du bist?" Amüsiert grinsend betrachtet sie Evan nun. "Ein reicher Besitzer mehrerer Häuser, der noch mehr Geld damit verdient, sie zu vermieten, damit sich die Stadtmenschen für eine Woche wie ein Landei fühlen können?" Laut lacht Kaya nun los und lehnt ihren Kopf an die Schulter ihres Freundes. Nun macht er auch noch nach, wie sie ihrem Hausarzt erzählt, sie wäre blöd und unzufrieden und Kaya kommt aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. "Das kann ich wirklich machen, mein Arzt versteht das." Nachdem sie nun eine Weile in dem Topf mit dem Reis gerührt hat, schaut sie Evan wieder an und lächelt sehr herzlich. "Weißt du, eigentlich geht es mir ja gut. Ich bin gesund und habe eine Arbeit, die mir Spaß macht und von der ich leben kann. Ich habe eine mehr oder weniger gemütliche Wohnung und den besten Freund, den man sich vorstellen kann."
Als Kaya bestätigt, dass er schon ein bisschen ein Bauer ist, nickt Evan kurz. Dann fragt sie, wie an so etwas nennt, was er ist, findet aber auch direkt eine sehr amüsante Berufsbezeichnung, worauf Evan nun auch kurz lachen muss. "Ja, genau. Das klingt doch nach einer guten Berufsbezeichnung. Und im Grunde ist es ja tatsächlich nichts Anderes." Kaya kommt nun aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und stimmt ihm zu, dass sie tatsächlich deswegen zum Arzt gehen könnte, weil dieser das verstehen würde. "Ach so. Das steht bestimmt schon in seiner Akte von dir- ganz klein in Klammern", vermutet Evan dann und zuckt kurz mit den Schultern. Schließlich stellt Kaya aber fest, dass es ihr ja eigentlich gut geht, weil sie eine Arbeit hat, die ihr Spaß macht und sie außerdem den besten Freund hat, den man sich vorstellen kann. "Ach so. Wann lerne ich den denn kennen?", fragt er darauf leise nach, da ihm dieses Kompliment doch ein wenig unangenehm ist.
"Du musst Visitenkarten drucken." rät Kaya Evan nun. "Und da schreibst du genau das drauf. Das wird über drei Zeilen gehen und es passt nichts anderes außer dein Name mehr drauf." spinnt sie nun noch etwas weiter. "Oder du druckst deine Karten in Größe DIN A4." Kaya lacht nun weiterhin so lange, bis sie Schluckauf bekommt und ein paar Mal leise hickst. "Na so was." murmelt sie zwischen zwei Hicksern. Als Evan nun meint, ihr Arzt hätte in seiner Akte stehen, dass sie blöd und unzufrieden wäre, nickt Kaya eifrig. "Das werd ich überprüfen. Ich verlange eine Einsicht in meine Akte." fordert sie nun gespielt ernst. Nur recht leise fragt er nun nach, wann er denn diesen besten Freund kennen lernen würde und Kaya haut ihm lachend auf die Schulter. "Warte, ich zeig ihn dir." erzählt sie ihm nun grinsend und holt aus ihrer Handtasche, die auf dem Fußboden steht, einen kleinen Taschenspiegel hervor, den sie ihrem Freund vor die Nase hält. "Da ist er." erklärt sie amüsiert und gibt Evan einen kurzen und etwas übermütigen Kuss auf die Wange.
Evan hört nun zuerst interessiert und dann belustigt zu, als kaya ihm rät, Visitenkarten zu drucken und wie genau er das am Besten anstellen soll. "Naja, wenn ich sie so groß drucke, kann wenigstens keiner sagen, er hat sie aus Versehen weggeworfen.", erwiedert er dann und muss dann ebenfalls wieder lachen. Kaya bekommt nun einen Schluckauf, worauf Evan leise vor lachen prustet. Seine Freundin meint nun gespielt ernst, dass sie überprüfen wird, was ihr Arzt in ihre Akte geschrieben hat, was Evan mit einem ernsten Nicken erwiedert. "Unbedingt.", geht er natürlich auf ihren Scherz ein. Nachdem er Kaya nur leise geantwortet hat, haut sie ihm lachend auf die Schulter und sagt, dass sie ihm diesen Freund zeigen wird, bevor sie einen kleinen Taschenspiegel aus ihrer Tasche zieht und ihm diesen vor die Nase hält. Gespielt verwirrt zeigt Evan auf sein Spiegelbild. "Ist ja blöd. Wer soll das denn sein?", fragt er dann lachend nach, sieht diesen Scherz aber als beendet an, als Kaya ihn kurz übermütig auf die Wange küsst. "So... langsam können die Indianer kommen, sonst essen wir wirklich alles alleine auf."
Nachdem auch Evan noch recht lange auf den Scherz eingegangen ist und Kayas Schluckauf sich auch wieder beruhigt hat, atmet sie ein paar Mal tief durch und wischt sich ein paar Tränen vom Lachen aus den Augenwinkeln. "Oh man, Evan." Ihr Freund betrachtet nun sein Spiegelbild und fragt sie lachend, wer das denn sein soll, worauf Kaya auch wieder laut prustet. "Ich kenn ihn schon sehr lange ." erwidert sie amüsiert grinsend. "Ich weiß nicht, er hat echt ne Macke aber ich mag ihn sehr." Evan stellt nun aber fest, dass seine Gäste langsam mal kommen könnten, weil sie sonst alles alleine aufessen und Kaya nickt langsam. "Du bist auch hungrig, oder? Ich auch." erkundigt sie sich nun. "Und es ist ja auch schon fast Mitternacht."
Evan sieht nun belustigt lächelnd dabei zu, wie sich Kaya ein paar Tränen aus den Augenwinkeln wischt. Als er beim Anblick seines Spiegelbildes fragt, wer das denn sein soll, muss seine Freundin jedoch direkt wieder losprusten und antwortet ihm, dass er zwar ne Macke hat, sie ihm aber sehr mögen würde. Das ist ihm nun doch wieder einmal zu viel Lob auf einmal und wie immer, wenn dieser Fall eintritt, kratzt sich Evan kurz im Nacken. Nun erkundigt sich Kaya, ob er auch Hunger hätte und dass es ja bereits nach Mitternacht ist, woraf Evan sofort langsam nickt. "Hunger hätte ich schon, klar. Ich weiß nur nicht, genau, ob wir das machen können. Wenn die genau dann kommen, wenn wir gerade essen, sieht das auch bescheuert aus."
Als sich Evan nun ein wenig beschämt im Nacken kratzt, knufft Kaya ihn an den Oberarm. "Na, ist doch so." stellt sie wieder lächelnd fest. Evan bestätigt ihr nun auch, ebenfalls hungrig zu sein, doch er fürchtet, wenn sie jetzt anfangen zu essen, würden in genau dem Moment die Indianer ankommen. "Hmm...das würd wirklich blöd aussehen." bestätigt sie nun. "Aber wenn wir aufgegessen und alles abgeräumt haben, können wir so tun, als hätte es nie ein Essen gegeben." Kaya trinkt nun ihr Bier leer und stellt die leere Flasche hinter sich in eine kleine Getränkekiste. "Nein, wir warten noch ein wenig, denke ich." beschließt sie nun und schaut Evan fragend an. "Verhungern tu ich noch nicht, du?"
Kaya knufft Evan nun wieder einmal, als er sich im Nacken kratzt und erwiedert, dass es doch so wäre. "Ja... Ja, ich weiß.", erwiedert ihr Freund darauf. Sie bestätigt ihm dann, dass es tatsächlich blöd aussehen würden, wenn sie dasitzen und essen und genau in diesem Moment die Indianer kommen würden, sie aber, sofern sie es schaffen, rechtzeitig alles aufzuessen, so tun können, als hätte es gar kein Essen gegeben. Währenddessen trinkt Evan noch ein wenig von seinem Bier und Kaya stellt ihre leere Flasche bereis in die Getränkekiste, bevor sie beschließt, noch ein wenig mit dem Essen zu warten. "Aye, Aye", ist Evans Antwort darauf. Doch Kaya erkundigt sich noch bei ihm, ob er verhungern würde, worauf er den Kopf schüttelt. "Ich verhungere nicht so schnell, habe ja genug Reserven."